Firmengeschichte Armin Weber Velos – Motos 5610 Wohlen Um die Jahrhundertwende beschloss der damals noch junge Armin Robert Weber, sich in der kleinen Scheune des elterlichen Kleinbauernhauses an der Hochwachtstr. 1 in Wohlen eine Werkstatt mit Verkaufsladen einzurichten, um sich dort mit dem Handel und Reparaturen von Velos, Nähmaschinen und Tech. Neuheiten zu befassen. Damit legte er den Grundstein für eine Existenzgrundlage die über mehrere Generationen Bestand haben sollte. Fortan arbeitete er tagsüber in der Strohindustrie, wo er als Mechaniker tätig war, und abends in seinem eigenen Geschäft.
In den folgenden Jahrzehnten, die geprägt waren von wirtschaftlich schwierigen Zeiten, befasste man sich, mittlerweile tatkräftig unterstützt von seiner Frau, unter anderem noch mit Motorrädern, Grammophonen, Waffen und Werkzeugmaschinen.
1919 ergab sich die Möglichkeit das Wohn- und Geschäftshaus an der Jurastr. 5 in Wohlen, dem heutigen Geschäftsdomizil, zu erwerben.
1926 - 1929 absolvierte Armin Ernst Weber bei seinem Schwager Ernst Weber-Weber, der das Geschäft zwischenzeitlich gemietet hatte und sich hauptsächlich mit Handel und Reparaturen von Motorrädern und Autos aus schweizerischer und englischer Produktion befasste, die Lehre als Velo- und Automechaniker.
1932 stirbt Ernst Weber-Weber unerwartet. Armin Ernst Weber kehrt von der damaligen Velo- und Motorradfabrik Condor in Courvaifre zurück, wo er zur Weiterbildung weilte, um das Geschäft mit seinem Vater weiterzuführen.
1939 nach dem Tod von Armin Robert Weber führt Armin Ernst Weber, unterstützt von seiner Schwester, das Geschäft durch die Kriegsjahre. In dieser Zeit, in der unter anderem Materialien wie Benzin, Pneus, Schläuche usw. nicht oder kaum mehr erhältlich waren, kam der private motorisierte Verkehr fast völlig zum erliegen. Dies und annähernd 400 Aktivdiensttage die vom Geschäftsinhaber absolviert werden mussten, sowie die Tatsache, dass damals der Lohnausgleich für unverheiratete Selbständige als lapidar bezeichnet werden konnte, führte unter anderem dazu, dass das Geschäft finanziell ausgelaugt wurde.
Nach dem Krieg war die Zeit für eine Neuorientierung gekommen. 1947 konnte, als einer der ersten Händler der Schweiz, die Regionalvertretung der neu aufkommenden Fahrzeugart “Vespa“ von Piaggio übernommen werden. Fortan befasste man sich, mittlerweile ebenfalls unterstützt von seiner Frau und jeweils 1-2 Lehrlingen, mehr und mehr mit dieser neuen Fahrzeugart. In den Fünfzigerjahren befasste man sich im motorisierten Bereich exklusiv mit Verkauf, Service und Reparaturen von Vespas.
Das Auto wurde in den Sechzigerjahren auch für den Normalverdiener erschwinglich, dieser Umstand führte zu stark rückläufigen Rollerverkaufszahlen. Um den Umsatzeinbruch auszugleichen wurden die neu aufkommenden Mofas ins Verkaufsprogramm aufgenommen. 1971 absolvierte Armin Johann Weber die Lehre als Velo- und Motorradmechaniker bei seinem Vater. Nach dem Lehrabschluss und einem Weiterbildungsjahr bei einer anderen Firma kehrt er ins elterliche Geschäft zurück um seinen Vater zu entlasten. 1981, nach dem Tod von Armin Ernst Weber, übernimmt er, unterstützt von seiner Frau und teilweise von Lehrlingen und Angestellten, das Geschäft offiziell.
Beruflicher Werdegang:     1971 - 1975  Lehre als Velo- und Motorradmechaniker                                            1980 - 1981  1. Meisterprüfungsvorbereitung                                            1985 - 1987  2. Meisterprüfungsvorbereitung                                            1987  Meisterprüfung
Das Produkteangebot umfasst zu dieser Zeit Motorräder und Roller der Marken Suzuki und Gilera, Roller der Marke Piaggio/Vespa, sowie diverse Mofa- und Velomarken namhafter Hersteller. Der Ausbau der Modellpalette der einzelnen Hersteller und die starke Zunahme von markenabhängigen Elektronikbauteilen, welche eine immer grössere Zahl von markenspezifischen elektronischen Test- und Analysegeräten sowie Spezialwerkzeugen erfordern, machte die Ausrichtung auf einen Hersteller unumgänglich. Die vorerwähnten Gründe führten 1996 zur Eröffnung eines Piaggio-Centers mit Konzentrierung auf die Marken der Piaggio-Gruppe. Damit ist gewährleistet, dass der gewohnt hohe Standard in Bezug auf Arbeitsqualität, Kundendienst und Preis-/Leistungsverhältnis auch in Zukunft aufrechterhalten werden kann. Seit 2005 sind wir zusätzlich für die Wartung und den Unterhalt der Zweiradfahrzeuge der Schweizerischen Post in der Region verantwortlich. Mofas der Marke Pony und Velos der Marke Interbike runden das aktuelle Fahrzeugangebot ab.
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